Wohnsiedlungsbereiche

Um 1850 bereits wurde planerisch und administrativ darauf hingewirkt, dass die vorhandenen Ortsverbindungsstraßen beidseitig bebaut werden. Diese Planungsvorgaben wirkten in das Dorferneuerungskonzept von 1989 hinein. So sind die beiden Ortsteile organisch zusammengewachsen.
Mit dem ersten Bebauungsplan 1961 - Hüttenborn 1 und 1982 Hüttenborn 2 wurden die zwischen den Ortsteilen offenen Flächen für die Wohnbebauung erschlossen. 1970 erfolgte die Aufstellung eines Flächennutzungsplanes der 1973 Rechtskraft erlangte und bis heute Grundlage der Dorfentwicklung ist.

Für Wohngebiete wurden neben den Bebauungsplänen Hüttenborn 1 u. 2 weitere BbauPl aufgestellt, die Rechtskraft haben.
"Auf der Hirzenhub 1 u. 2" und "In der Lenzwiese". Im Baugebiet "In der Lenzwiese" ist der 2. Bauabschnitt erschlossen. Da noch viele erschlossene Bauplätze zur Verfügung stehen, wird in absehbarer Zeit kein neues Baugebiet ausgewiesen werden.

In den letzten Jahren wurde verstärkt darauf gedrängt Baulücken innerhalb des gewachsenen Ortes zu bebauen bzw. wurden junge Familien motiviert, Altbauten zu sanieren oder abzureissen und innerhalb des Ortskerns neu zu bauen.

Bei der Fortschreibung des Flächennutzungsplanes wird darauf hingewirkt, dass für evtl. weitere Bebauung Flächen verplant werden, die die Ortslage in der Landschaft abrundet. Somit wird keine Landschaftszersiedelung zugelassen.

Bei der Planung wurde Wert auf fußläufige Verbindungen gelegt. Neben den historischen Wegen - Schlepp - genannt, wurden entsprechende Wege in den Baugebieten integriert. So können auf kurzen abseits der Straßen wichtige Anlaufstellen erreicht werden, wie Schule, Backes, Feuerwehrhaus, Kindergarten, Dorfladen, Frisör, Weiherplatz, Bushaltestellen, Sportstätten, Gewerbegebiete, u.a.

Weitere Arbeitsplätze bieten kleinere Gewerbebetriebe wie Garten- u. Landschaftsbau, Tiefbau mit Sprengtechnik, Kfz-Werkstätten, Klimatechnik, Handel, Bettwarenfabrikation, Dekorationsstoffe und Gardinen, Graveurbetrieb und Schilderfabrikation, Güternah- und Fernverkehr, Baustoffhandel, Fahrzeuglackierung, Computerservice, Beerdigungsinstitut.

Zu bemerkenist, dass durch die Gewerbegebiete die Betriebe im Ort keine weitere Betriebsausweitung hatten und z. T. nach dort verlegt wurden. Im Gewerbegebiet Weidboden 2 stehen noch 24.000 qm Gewerbefläche zur Verfügung.